Abschnittsübersicht

  • Sie möchten sich für Leseförderung in Ihrer Region engagieren, wissen aber noch nicht, wie Sie einen eigenen Verein gründen können? Dieser interaktive Kurs unterstützt Sie dabei, herauszufinden, ob die Gründung eines LESEMENTOR-Vereins zu Ihnen passt, welche Voraussetzungen hilfreich sind und welche Schritte Sie erwarten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – wichtig sind vor allem Interesse und die Bereitschaft, etwas zu bewirken.

  • Manchmal lohnt es sich, statt der Neugründung eines LESEMENTOR-Vereins die Etablierung einer LESEMENTOR-Initiative unter einem bereits bestehenden Verein in Erwägung zu ziehen. So könnten sich Engagierte zum Beispiel auch unter dem Dach des Trägervereins der örtlichen Freiwilligenagentur oder des Fördervereins der Stadtbibliothek zusammenschließen und sich als LESEMENTOR Musterstadt ohne viele Formalien gründen.

  • Die Gründung eines Lesementor-Vereins erfolgt in mehreren klaren Schritten. Jeder Schritt bringt eigene Anforderungen mit sich und legt die Basis für einen erfolgreichen Start.

    • Prüfung des regionalen Bedarfs und Bildung einer Initiativgruppe
    • Informationsgespräch mit dem Bundesverband
    • Erstellung der Satzung und Vorbereitung der Gründungsversammlung
    • Eintragung ins Vereinsregister und Beantragung der Gemeinnützigkeit
    • Wahl und Aufgaben des Vorstands

      • Das Leitbild von LESEMENTOR besagt, dass jedes Kind unabhängig von seiner Herkunft die Chance erhalten sollte, Lesen zu lernen, Sprache zu verstehen und gesellschaftlich teilzuhaben. Unser Ziel ist es, Lesefreude, Sprachkompetenz und Chancengleichheit durch die persönliche 1:1-Begleitung zu fördern. Dabei steht immer das Kind im Mittelpunkt – mit seinen Stärken, Interessen und Bedürfnissen.

  • Der Bundesverband unterstützt und begleitet bei der Vereinsgründung – mit Tools, Tipps und viel Praxiswissen. So können neue Vereine schnell größer, sichtbarer und wirkungsvoller werden.

    • Beratung und Willkommenspaket
    • Anschubfinanzierung i.H.v. 1.200 Euro
    • Weiterbildungsangebote, digitale Austauschrunden und Präsenz-Werkstätten für Vereine, die wachsen wollen
    • Best Practice, Checklisten und Vorlagen auf dem Campus zum Beispiel zur Mentor:innengewinnung

      • Unter dem Dach des LESEMENTOR Bundesverbands fördern 17.500 ehrenamtliche Lesementor:innen die Lesekompetenz von 23.500 jungen Menschen von 6 bis 16 Jahren in Zusammenarbeit mit ihren Schulen. Dort findet die 1:1-Leseförderung einmal pro Woche für eine Stunde über ein Schuljahr hinweg pro Lesetandem statt. Dabei orientieren sie sich am erfolgreichen Förderprinzip von LESEMENTOR. Sitz der Geschäftsstelle ist Köln. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich. Das Team umfasst aktuell 6 feste Mitarbeiterinnen (in Teilzeit) und 3 studentische Aushilfen.

        Leistungen für LESEMENTOR-Vereine:

        • Regelmäßige Austausch- und Weiterbildungsangebote - digital und persönlich vor Ort
        • Referentenqualifizierungen, regionale Fachtage und eine jährliche bundesweite Fachtagung
        • Seminare, Materialien und Konzepte zum digitalen Lesen
        • Materialien für die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund
        • Newsletter mit Updates auch zu aktuellen Entwicklungen in der Leseförderung
        • Beratung zu allen Vereinsangelegenheiten, Angebote für die digitale Vereinsarbeit
        • Finanzielle Unterstützung der Vereinsaktivitäten

  • Die Gemeinnützigkeit ist die Grundlage für steuerliche Vergünstigungen und ermöglicht das Ausstellen von Spendenquittungen – ein wichtiger Vertrauensfaktor gegenüber Unterstützer:innen und Fördernden.

    Sie wird beim zuständigen Finanzamt beantragt. Damit das Finanzamt die Gemeinnützigkeit anerkennt, muss die Satzung bestimmte, gesetzlich festgelegte Formulierungen enthalten. Die Mustersatzung des Bundesverbands enthält alle erforderlichen Passagen und kann als sichere Grundlage dienen. Mit der Anerkennung erhält der LESEMENTOR-Verein steuerliche Vorteile und darf Spendenquittungen ausstellen. Die Gemeinnützigkeit schafft nicht nur Rechtssicherheit, sondern stärkt auch das Vertrauen von Schulen, Fördernden und der Öffentlichkeit.